Finanzierung ihrer Photovoltaik Anlage

 

Die Finanzierung einer Photovoltaik (PV) Anlage kann auf verschiedene Arten erfolgen.

Die gängigsten Optionen reichen von der Nutzung von Eigenkapital über spezielle Kredite bis hin zu Leasing- oder Mietmodellen.

Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick

  • Eigenkapital: Die einfachste und kostengünstigste Methode, da keine Zinsen anfallen und sich die Amortisationszeit verkürzt.

 

 

 

  • Bankkredite:
    • Solarkredite / Ökokredite: Spezielle, oft zinsgünstige Ratenkredite von Banken, die auf die Finanzierung von PV-Anlagen und anderen energetischen Maßnahmen zugeschnitten sind. Bis zu einer bestimmten Summe (oft 50.000 €) ist meist keine Eintragung ins Grundbuch erforderlich.
    • KfW-Förderkredit ("Erneuerbare Energien – Standard 270"): Ein staatlich gefördertes Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Konditionen. Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens über eine Hausbank oder einen anderen Finanzierungspartner gestellt werden.
    • Klassischer Ratenkredit: Ein allgemeiner Kredit, der zur freien Verwendung dient und somit auch für die PV-Anlage genutzt werden kann.
    • Bausparvertrag: Bausparkassen bieten spezielle Modernisierungskredite an, die oft günstiger sind als ein Kredit der Banken 
  • Leasing / Miete: Hierbei wird die Anlage nicht gekauft, sondern über einen längeren Zeitraum gegen eine monatliche Gebühr genutzt. Nach Ablauf des Vertrags kann die Anlage oft erworben werden. Die Gesamtkosten über die Laufzeit sind in der Regel höher als beim direkten Kauf mit Kredit.

 

 

Zusätzliche Unterstützung und Refinanzierung

Neben der reinen Finanzierung durch Kapital oder Kredit gibt es weitere Faktoren, die zur Wirtschaftlichkeit und Refinanzierung Ihrer PV-Anlage beitragen:

  • Staatliche Förderungen 
    • Neben den KfW-Krediten bieten einige Bundesländer und Kommunen eigene Zuschüsse für PV-Anlagen, Batteriespeicher oder Wallboxen an. Wichtig: Achten Sie darauf, den Antrag auf Zuschuss vor dem Kauf oder der Beauftragung der Anlage zu stellen!
  • Einspeisevergütung: Für den Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen und ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie eine gesetzlich festgelegte Vergütung (aktuell nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG).
  • Eigenverbrauch: Der größte wirtschaftliche Vorteil entsteht durch den Eigenverbrauch des selbsterzeugten Stroms. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt den teureren Netzstrom, was die Stromkosten senkt.
  • Steuervorteile: Einnahmen aus kleineren PV-Anlagen (bis 30 kWp) sind in Deutschland von der Einkommensteuer und Umsatzsteuer befreit.

 

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